Freier Eintritt in Kölner Museen

 

Was lange währt, wird (vielleicht) endlich gut: Im September 2016 gaben wir im Rat der Verwaltung den Auftrag zu prüfen, ob ein freier oder freiwilliger Kostenbeitrag für Eintritte in Kölner Museen möglich wäre. Bei unserem favorisierten Konzept „Zahl, was es dir wert ist“ handelt es sich um die modernste Art, das meritorische Gut „Museumsbesuche“ zu fördern. Gesellschaftlich ist sehr wünschenswert, dass viel mehr Menschen Museen besuchen, als es bisher der Fall ist.

Die Verwaltung brauchte leider 1,5 Jahre, um uns im Januar 2018 mitzuteilen, dass sie dem Konzept und dem kostenfreien Eintritt in Dauerausstellungen skeptisch gegenübersteht. Das verstehen nicht nur wir BUNTEN nicht und haben deshalb gemeinsam mit der SPD-Fraktion und der Fraktion der LINKEN einen Antrag in den Rat eingebracht, der fordert, dass im Jahr 2019 kein Eintritt für die ständigen Ausstellungen der städtischen Museen erhoben werden soll (hier der Antrag).

Der Antrag dient als Einstieg in die komplette Eintrittsfreiheit zu den ständigen Ausstellungen der städtischen Museen. Uns war es außerdem wichtig, dass geprüft wird, ob im gleichen Zeitraum für Sonderausstellungen das Prinzip „Zahl, was es Dir wert ist“ verwirklicht werden kann. Insbesondere sehen wir unsere Initiative als Rettung für die drei Häuser mit dem größten Subventionsbedarf. Dabei handelt es sich um das Rautenstrauch-Jost-Museum mit 142,80 Euro, das Museum für Ostasiatische Kunst mit 66,77 Euro sowie das Museum Schnütgen mit 59,79 Euro Zuschuss pro Besucher*in.

Wir sind gespannt, ob wir am 27.09. auch die anderen Fraktionen überzeugen können.

Dazu der Artikel “Wie in Großbritannien: Freier Eintritt in Kölns Museen gefordert” aus der Online-Ausgabe des Kölner Stadt-Anzeigers vom 17.09.2018.

Anfrage „Freier oder freiwilliger Kostenbeitrag für Eintritt – solche oder andere Bezahlkonzepte für die städtischen Museen“.

Und die Antwort der Stadtverwaltung.

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