Weiterer BUNTer Beitrag zur Kölner Verkehrswende: KVB kündigt „Bus on Demand“-Pilotprojekt an

Photographs by Gnangarra CC Attribution 2.5 Australia (commons.wikimedia.org)

Der Kölner Stadt-Anzeiger und die Kölner Rundschau berichten, dass die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) ein „Bus on Demand“-Pilotprojekt starten wollen. Dahinter steckt die Idee, dass Fahrgäste die Möglichkeit erhalten, einen KVB-Bus per App zu bestellen, der sie z. B. von Zuhause abholt und  zur nächsten Straßenbahnstation oder zum Bahnhof fährt. In Duisburg und in München wird ein solches System schon praktiziert. Die KVB strebt für Köln eine Zusammenarbeit mit Ford an, um künftig Kleinbusse, die bis zu 14 Fahrgästen Platz bieten sollen, ohne feste Haltestellen insbesondere in den nicht so gut angebundenen Stadtteilen einzusetzen. Die Initiative für ein Kölner „Bus on Demand“-Angebot geht auf eine Initiative unserer Ratsgruppe BUNT zurück. Am 14. November wurde unser Vorschlag, die KVB-Angebote „TaxiBus“ und „AST“ zu einem erweiterten „Bus on  Demand“-Angebot (auch per App) auszubauen, angenommen.

Thomas Hegenbarth, Sprecher der Ratsgruppe, dazu: „Unsere Ratsgruppe BUNT hat schon viel in der Kölner Verkehrspolitik in Bewegung gebracht. Nachdem am Wochenende der erste fahrscheinlose Tag in einer deutschen Großstadt durchgeführt wurde, den wir mit einem Ratsantrag angeregt hatten, nehmen wir sehr erfreut zur Kenntnis, dass unsere Initiative für ein „Bus on Demand”-Angebot so viel Anklang bei der KVB findet.
Begrüßenswert sind auch die Pläne für den Ausbau der Zahl der KVB-Elektrobusse. Für uns ist es jetzt wichtig, dass auch die „Bus on Demand“-Kleinbusse elektrisch betrieben werden. Die Probleme, die es bei der Lieferung von elektronisch betriebenen Dienstwagen für die Stadt gab und gibt, dürfen sich hier nicht wiederholen.“ 

Video: “Fahrscheinfreier Tag und andere Visionen der Kölner Verkehrsplanung” vom 29. Mai 2018  – Hier Die komplette Podiumsdiskussion:

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