Liebe Landesregierung, “fahrscheinlos” bedeutet etwas anderes!

Die Ankündigung der Landesregierung das Sozialticket in NRW schrittweise bis 2020 abzuschaffen, wirkt sich natürlich auch auf Köln aus. Im nächsten Verkehrsausschuss befragen wir die Stadt, wie sie zu den aktuellen Plänen der Landesregierung steht. Im Weiteren wollen wir wissen, ob sie über die städtischen Verkehrsbetriebe Einfluss nehmen oder für Ausgleichsmaßnahmen sorgen kann.

Dazu Thomas Hegenbarth, Mitglied des Rates und der Gruppe BUNT: „Ganz offensichtlich hat die Landesregierung das Prinzip “Fahrscheinlos” missverstanden. Fahrscheinlos bedeutet nicht, dass sich immer weniger Menschen ÖPNV-Tickets leisten können. Das Sozialticket hat zwar viele Schwächen, aber es abzuschaffen ohne Alternativen anzubieten, ist ein Skandal. Menschen mit wenig Geld werden noch weiter in ihrer Mobilität eingeschränkt und damit von der Teilhabe ausgeschlossen. Es ist Zeit für unser sozial gerechtes Mobilitätskonzept: den solidarisch finanzierten fahrscheinlosen Personenverkehr. Das ist sozial gerecht, entlastet das Straßennetz und die Umwelt“

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